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Heimatvereinigung Selfkant e. V. besucht Gangelt
Am 05.09.2026 besuchte die Heimatvereinigung Selfkant e. V. den historischen Nachbarort Gangelt. Vor dem neuen Rathaus begrüßte die 2. Vorsitzende und Organisatorin Eva Jessen die Teilnehmer und die Ortsführerin Monika Tholen.
Nachdem Frau Tholen zunächst das Wappen der Gemeinde Gangelt erläuterte, begann der Rundgang am Mercator Hotel. An der früheren Volksschule ist noch heute hier zu lesen: „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.“
Der Weg führte weiter in die Nikolauskirche, wo die Gruppe 2 Lieder sang, um die Akustik der Kirche zu erleben.
Am alten Rathaus berichtete Frau Tholen über Gerhard Mercator, der einige Lebensjahre in Gangelt verbracht hat und dessen Name 1536 erstmals auf dem Frisius-Erdglobus auftauchte.
Über den Freihof führte der Weg über die Judengasse zur ehemaligen Synagoge und zum Heinsberger Tor. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Geburtshaus von Jakob Kritzraedt, einem bedeutenden Jesuitenpater, der 1602 in Gangelt geboren wurde.
Durch die, von Frau Tholen gekonnt vorgetragenen Gedichte des Heimatdichters Peter Staas, wurde die Führung immer wieder aufgelockert.
Zum Abschluss führte der Weg zur ehemaligen Burg, von der noch der Burgturm erhalten ist. Dieser Turm wird heute als Wohnturm genutzt.
Mit einem Glas Schnaps endete die Führung am Burgturm. Eva Jessen bedankte sich herzlich bei Frau Tholen für die interessante und kurzweilige Führung.
Im Anschluss wurde der Nachmittag bei Kaffee und Kuchen abgeschlossen. Es war wieder eine rundum gelungene Veranstaltung.
Zucker-Rübenbauern aus Österreich zu Besuch
am westlichsten Punk und im „Haus der Westgrenze“
Eine Delegation von Zucker-Rübenbauern des Landwirtschaftsverbandes aus Niederösterreich, Nähe Wien, stattete bei ihrer Rundreise durch den Kreis Heinsberg auch Selfkant einen Besuch ab. Die interessierte Gruppe wurde von Bernhard Conzen, Gangelt, Präsident des Rheinischen Landwirtschaftsverbandes (RLV) und der Kreisbauernschaft Heinsberg a.D., geleitet. Begleitet wurde die Besuchergruppe von Sara Conen, Gemeinde Selfkant, Frau Gülsen Litherland, Quartiermanagerin für die Zipfelregion und Frank Körfer, Museums-Netzwerk.
Paul Beckers, Vorsitzender der Heimatvereinigung Selfkant, begrüßte die Gäste nach der Besichtigung der St. Nikolauskirche vor dem „Haus der Westgrenze“ und bedankte sich bei Bernhard Conzen und seiner österreichischen Delegation für das Interesse am Selfkant und am „Haus der Westgrenze“. Er schilderte kurz die Bedeutung dieses Hauses und des Museums seit der Eröffnung in 2024 mit der Geschichte des Selfkants von 1949 bis 1963 unter der niederländischen Auftragsverwaltung sowie das Leben mit, in und zwischen den Grenzen und das Dasein zwischen Schlagbaum, Schmuggel und Heimatgefühl.
Kurz zuvor hatte die Gruppe am frühen Nachmittag bereits den westlichsten Punkt in Isenbruch besucht, wo sie vom Bürgermeister Gerard Küsters empfangen und begrüßt wurde.
Nach der Begrüßung lud Paul Beckers die Reisegruppe zum bekannten „Selfkant-Erkennungsgetränk“, dem Zipfeltrunk ein, der den Gästen im Innenhof serviert wurde. Im Anschluss erfolgte die Besichtigung des Museums, des „Hauses der Westgrenze“ und des Veranstaltungsraumes, in dem Filmausschnitte der Millener Kirchenführung gezeigt wurden.
Die Gäste waren hellauf von diesem außergewöhnlichen Besuch in der westlichsten Gemeinde Deutschlands begeistert und bedankten sich beim Gastgeber für die herzliche Aufnahme, gute Gastfreundschaft und interessante Vorstellung des Hauses sowie bei Bernhard Conzen für die Organisation dieser Tour mit einem typischen Geschenk aus Produkten der Zucker-Rübenbauern.
Paul Beckers bedankte sich seinerseits bei den weitangereisten -vom östlichsten Teil Österreichs zur westlichsten Region Deutschlands - Gästen , nachdem sie sich ins Gästebuch eingetragen hatten, für ihr Interesse und ihren Besuch und wünschte eine gute Rückreise, die zunächst mit dem Bus nach Köln mit dortiger Zwischenübernachtung führte.
Bus-Tagestour in die Kaiserstadt Aachen
Nach den vielen empfangenen Besuchergruppen im Haus der Westgrenze und Museum in Millen in den letzten Wochen, an dem die Heimatvereinigung Selfkant mit Gästen aus Sohland (Partnerstadt Gangelt) und Pont Croix/Frankreich (Partnerstadt Selfkant) sowie dem Besuch der Volkshochschule Heinsberg und dem Sonntag des Internationalen Museumstag als auch mit der Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Baesweiler ein großes Besuchermagnet war, machte die Heimatvereinigung Selfkant selbst eine Bus-Tagestour in die naheliegende Kaiserstadt Aachen.
Vorsitzender Paul Beckers begrüßte wieder eine staatliche Anzahl von Mitreisenden und betonte nochmals die Bedeutung der Heimatvereinigung in Sachen Heimat-, Mundart-, Kultur- und Geschichtspflege.
„Warum in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nahe“ so u.a. seine Begrüßungsworte, wo er mit Aachen die berühmte Kaiser-, Printen- und Pferdestadt meinte. Die Tour begann am Morgen mit einer 90-minütigen Stadtrundfahrt mit dem Bus, in der die zugestiegene Stadtführerin uns die bedeutenden Sehenswürdigkeiten, u.a. die Stadttore, Stadtmauern, das Frankenberger Viertel, Klinikum, den Tivoli , das CHIO-Gelände u.v.m. zeigte und erläuterte, bevor dann die Freizeit unter anderem für eine Dom/Münsterbesichtigung genutzt werde konnte.
Am Nachmittag standen dann die 1 ½ -stündigen Altstadtführungen in 2 Gruppen an, unter anderem eine in „Oecher Platt“, in den die Teilnehmer die bekannten Sehenswürdigkeiten zu Fuß vom Elisenbrunnen, Münsterplatz, Dom, Rathaus, Couven Museum und verschiedene Brunnen mit den Gästeführern in spannender Manier gezeigt und erläutert bekamen.
Nach den Altstadtführungen stärkten sich die Teilnehmer in einem bekannten Aachener Café in der Innenstand bei Getränken und Kuchen und ließen dabei die Tour ausklingen. Paul Beckers bedankte sich abschließend bei Hildegard Schönen und Finni Beckers für die Planung und Organisation. Vollgepackt mit vielen kulturellen und geschichtlichen Erinnerungen aus Aachen traten die Besucher am frühen Abend die Heimreise an, wobei sich Paul Beckers abschließend beim Busunternehmen Heinz-Peter Knoben für seine „letzte Fahrt“ für die Heimatvereinigung mit einem Geschenk bedankte.
Fotos: Bertha Willms
Heimatvereinigung Selfkant empfing Delegation
vom Niederrhein Tourismus und der Wirtschaftsförderungsgesellschaften aus Kleve und Viersen
Eine Fachgruppe vom Niederrhein Tourismus und Mittlerer Niederrhein sowie von den Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Kreise Kleve und Viersen unter der Leitung von Prof. Dr. Gerd Wasssenberg machte bei ihrer Exkursion durch das Heinsberger Land Station bei der Heimatvereinigung Selfkant, um touristische und historische Sehenswürdigkeiten zu besuchen.
Der Vorsitzende der Heimatvereinigung Selfkant, Paul Beckers, empfing die Gäste im idyllischen Ort Millen, der Schatzkammer des Selfkants, vor der St. Nikolauskirche und hieß sie in der westlichsten Gemeinde Deutschlands herzlich willkommen. Sodann führte und begleitete Hauptausschussmitglied Erich Hacken in interessanter und spannender Manier die Gäste durch die historischen Gemäuer von Kirche, Zehntscheune und Haus der Westgrenze mit Museum, wo es viele wertvolle Schätze zu bewundern gab. Abschließend gab es bei der Kaffee- und Kuchentafel, serviert von den Vorstandsmitgliedern Hildegard Schönen und Finni Beckers, noch bereichernde Gespräche, wobei sich Prof. Dr. Gerd Wassenberg im Namen der Besuchergruppe bei der Heimatvereinigung Selfkant für die gute Gastfreundschaft, die hervorragenden Führungen und für die spontane Zusage für ihren Besuch bedankte. „Millen, vorher noch ziemlich unbekannt für uns, wird uns jetzt nach dem heutigen Besuch in sehr guter Erinnerung bleiben“, so seine Schlussworte.
Nach der Eintragung ins Gästebuch bedankte sich auch Paul Beckers bei den Gästen vom Niederrhein für Ihren Besuch bei der Heimatvereinigung und bei Erich Hacken für die Übernahme der fachlich versierten Führungen, der noch allen Gästen ein Geschenk aus Millen mit frischem Stempelaufdruck zur diesjährigen 900. Jahr Quirinus-Verehrung überreichte.
Am späten Nachmittag traten die Gäste vollgepackt mit vielen geschichtlichen Eindrücken und Erinnerungen die Heimfahrt an.
Bericht zur Jahreshauptversammlung 14.04.2026
Der Vorsitzende Paul Beckers begrüßte zur jährlichen Mitgliederversammlung wieder eine stattliche Anzahl von Mitgliedern im Sitzungssaal des Rathauses. Er stellte vorweg fest, dass die Heimatvereinigung Selfkant sowohl in Verwirklichung der ideellen Vereinsziele, in finanzieller Hinsicht und noch mehr in Sachen Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederbestand und Neumitglieder in einem sehr guten Zustand befindet. Allein in den letzten 3 Jahren sind über 80 Mitglieder der Heimatvereinigung beigetreten.
Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder verlas Hildegard Schönen das Protokoll der letztjährigen Hauptversammlung, das anschießend einstimmig genehmigt wurde.
Nach dem umfangreichen Geschäftsbericht, vorgetragen von der Geschäftsführerin Hildegard Schönen, konnte die Schatzmeisterin Finni Beckers im Kassenbericht wieder ein sehr zufriedenes Ergebnis und einen zufriedenen Kassenbestand vermelden. Die Kassenprüfer Bernd Hoeker und Heinz Meuffels bestätigten anschießend eine einwandfreie Kassenführung und beantragten die Entlastung der Schatzmeisterin und des Vorstandes, die dann auch einstimmig erfolgte. Bei den anschließend, satzungsgemäß anstehenden Neuwahlen fungierte Erich Hacken als Wahlleiter. Zur Wahl standen der 1. Vorsitzende und die Schatzmeisterin an, bei der Paul Beckers als 1. Vorsitzender und Finni Beckers als Schatzmeisterin auf Vorschlag der Versammlung auf Wiederwahl einstimmig gewählt wurden. Die beiden Wiedergewählten bedankten sich bei der Versammlung für das entgegengebrachte Vertrauen. Auf Vorschlag des Vorstandes wurden Heinz Meuffels und Georg Schmitz in den Hauptausschuss gewählt. Finy Meuwissen ist aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden.
Der Vorsitzende hob nochmals die besondere Bedeutung der Heimatvereinigung Selfkant mit seinen vielen Aktivitäten hervor, wobei das „Haus der Westgrenze“ mit Museum in Millen als Aushängeschild des Selfkant gilt und weit über die Grenzen des Selfkants hinaus bekannt ist, das sich in den guten Besucherzahlen an den Öffnungstagen und in den vielen Besuchergruppen widerspiegelt. Paul Beckers bedankte sich daher bei allen Vorstands- und Hauptausschussmitgliedern sowie bei allen für die hervorragende Mitarbeit und Unterstützung und bat weiterhin auch zukünftig wieder dem Verein zur Seite zu stehen, um die kommenden Projekte und Aktivitäten zu bewältigen. Nachdem zu verschiedenen Punkten die Anwesenden zu Wort kamen und ihre Ideen einbrachten, konnte der alte und neue Vorsitzende die sehr harmonisch und inspirierend verlaufe Versammlung mit einem Dank an die Gemeinde für die Zurverfügungstellung des Versammlungsraumes schließen.
Das Foto zeigt den Vorstand stehend v. l: (Foto Bertha Willms)
Willi Küsters, Verbindungsmitglied, Eva Jessen, 2. Vorsitzende, Finni Beckers, Schatzmeisterin, Paul Beckers, 1. Vorsitzender, Hildegard Schönen, Geschäftsführerin, Maritta Moersch, Beisitzerin, Margret Hennen, Beisitzerin.
Einladung zur Mitgliederversammlung
am 14. April 2026 um 19.00 Uhr im Sitzungssaal
der Gemeindeverwaltung Selfkant
(C) 2019 - 2026 Heimatvereinigung Selfkant e.V.









